DSGPT ist eine datenschutzorientierte KI-Plattform für Unternehmen und Organisationen. Auf dieser Seite haben wir die häufigsten Fragen gebündelt – allgemein zu DSGPT und unabhängig von der konkreten technischen Variante. Für produktspezifische Fragen finden Sie weiterführende Antworten auf den jeweiligen Produktseiten.

FAQ

Antworten in sechs Themenbereichen

Grundlagen, Datenschutz & DSGVO, Sicherheit & Compliance, Hosting & Betrieb, Modelle & Funktionen sowie Kosten & Einführung.

1. Grundlagen

DSGPT ist keine einzelne geschlossene Software, sondern die Marke der ADence GmbH für die professionelle Einrichtung, Anpassung und Betreuung von Open-Source-KI-Plattformen. Wir helfen Unternehmen, Behörden und Organisationen dabei, eigene KI-Systeme auf Basis bewährter Lösungen wie Open WebUI, LibreChat oder AnythingLLM aufzubauen und sicher in die bestehende IT-Infrastruktur zu integrieren.

Statt einer weiteren Blackbox-SaaS erhalten Sie so eine eigene, kontrollierbare KI-Plattform: mit passender Modellanbindung, Benutzerverwaltung, Datenschutzkonfiguration und Betrieb auf einer Infrastruktur, die Sie kontrollieren.

DSGPT steht nicht für ein starres Standardprodukt, sondern für die professionelle Umsetzung individueller KI-Plattformen auf Open-Source-Basis. Je nach Anforderung richten wir passende Systeme wie Open WebUI, LibreChat, AnythingLLM oder individuelle Kombinationen daraus ein, zugeschnitten auf Infrastruktur, Datenschutzanforderungen und Nutzerzahl des jeweiligen Unternehmens.

Wir unterstützen unter anderem bei der Einrichtung von Open WebUI, LibreChat und AnythingLLM. Zusätzlich können weitere Open-Source-Komponenten, Modellserver, lokale Modelle, API-Anbieter oder individuelle Erweiterungen integriert werden.

Das hängt von den Anforderungen ab. Open WebUI eignet sich häufig für einen schnellen und übersichtlichen Einstieg. LibreChat ist stark, wenn viele Modellanbieter, Endpunkte und Erweiterungen benötigt werden. AnythingLLM ist besonders interessant, wenn Dokumente und internes Wissen im Mittelpunkt stehen. Wir beraten bei der Auswahl und setzen die passende Lösung technisch um.

Sie erhalten ein vollständig eingerichtetes KI-System auf Ihrer Infrastruktur – inklusive Anpassung, DSGVO-Konfiguration, Modellanbindung und Einführung. Ihr Team nutzt eine einfache Chat-Oberfläche im Browser, ohne zusätzliche Software auf den Endgeräten.

Die Lösung wird als einmalig eingerichtetes Setup übergeben. Es fallen keine laufenden Lizenzkosten an; lediglich nutzungsabhängige Token-Kosten und optionales Hosting werden separat abgerechnet.

DSGPT eignet sich für alle Organisationen, in denen Datenschutz und Kontrolle über die eingesetzte KI eine Rolle spielen – vom Mittelstand über Konzerne bis hin zu Kanzleien, Steuerberatungen, Praxen, Forschungseinrichtungen und Behörden.

Besonders sinnvoll ist die Lösung dort, wo sensible oder vertrauliche Daten verarbeitet werden und der Einsatz öffentlicher KI-Dienste deshalb kritisch ist.

Nein. Wir richten DSGPT vollständig ein und übergeben eine einsatzbereite Lösung. Ihr Team arbeitet anschließend über eine einfache Chat-Oberfläche, die keiner Installation und keines technischen Hintergrundwissens bedarf.

Auf Wunsch ergänzen wir eine kurze Einführung oder Schulung, damit Mitarbeitende die Plattform sicher und effizient nutzen können.

ChatGPT und vergleichbare öffentliche Dienste sind externe Angebote, bei denen Daten an den jeweiligen Anbieter übermittelt werden. DSGPT wird dagegen in einer von Ihnen kontrollierten Umgebung betrieben und lässt sich gezielt mit Modellen, Benutzerrechten, Authentifizierung und Datenschutzmaßnahmen konfigurieren.

So entsteht mehr Kontrolle über Datenflüsse, Zugänge und die technische Integration – bei vergleichbarem Komfort in der täglichen Nutzung.

2. Datenschutz & DSGVO

DSGPT wird datenschutzorientiert aufgebaut: Hosting in Deutschland beziehungsweise der EU, keine Weitergabe Ihrer Daten an Dritte und kein KI-Training mit Ihren Inhalten. Auf dieser Basis lässt sich ein DSGVO-konformer Betrieb umsetzen.

Ob die konkrete Nutzung im Einzelfall DSGVO-konform ist, hängt zusätzlich von Infrastruktur, Modellanbietern, internen Prozessen und Verträgen ab. Die technische Umsetzung unterstützt das, ersetzt aber keine eigene datenschutzrechtliche Prüfung.

Ja. Sofern eine Auftragsverarbeitung vorliegt, schließen wir einen entsprechenden AV-Vertrag (Art. 28 DSGVO) ab. Damit werden Rollen, Pflichten und Datenschutzmaßnahmen klar geregelt.

Bei den eingesetzten Modellanbietern prüfen wir gemeinsam mit Ihnen, ob und in welcher Form ebenfalls vertragliche Datenschutzregelungen erforderlich sind.

Standardmäßig erfolgt der Betrieb in zertifizierten Rechenzentren in Deutschland oder der EU. Auf Wunsch lässt sich DSGPT auch vollständig On-Premise in Ihrer eigenen Infrastruktur betreiben.

Welche Variante sinnvoll ist, hängt von Ihren Datenschutzanforderungen, Ihrer IT-Landschaft und dem gewünschten Betriebsmodell ab.

Nein. Ihre Eingaben und Dokumente werden nicht zum Training von KI-Modellen verwendet. Die Anbindung der Modelle wird so konfiguriert, dass keine Inhalte in Trainingsdaten der Anbieter einfließen.

Bei der Auswahl externer Modellanbieter achten wir gemeinsam mit Ihnen darauf, dass deren Bedingungen eine Trainingsnutzung ausschließen.

Ja. Optional lässt sich ein PII-Filter vorschalten, der personenbezogene Daten erkennt und maskiert, bevor Inhalte an externe KI-Dienste weitergeleitet werden. Das ist insbesondere bei Online- oder Cloud-Modellen sinnvoll.

Eine solche Anonymisierung ist ein eigener Leistungsbaustein und wird passend zu Ihren Anforderungen konzipiert.

3. Sicherheit & Compliance

DSGPT ist nicht automatisch BSI-zertifiziert. Die Lösung kann jedoch BSI-orientiert geplant, eingerichtet und dokumentiert werden.

Eine formale Prüfung oder Zertifizierung hängt vom konkreten Einsatz, der Infrastruktur, dem Modellanbieter und den organisatorischen Maßnahmen des Kunden ab.

Eine BSI-orientierte Umsetzung bedeutet, dass zentrale Sicherheitsprinzipien aus aktuellen BSI-Empfehlungen für generative KI projektspezifisch berücksichtigt werden.

Dazu zählen unter anderem sichere API-Anbindung, rollenbasierte Zugriffe, geschützte Zugangsdaten, Datenflussdokumentation, kontrollierte Modellfreigabe, ein Logging-Konzept, Betriebsdokumentation und technische Tests.

AIC4 betrifft vor allem die Bewertung von KI-Cloud-Diensten und deren Anbieter. Für DSGPT ist AIC4 insbesondere dann relevant, wenn externe KI-Cloud-Modelle oder ein Managed-Service-Betrieb eingesetzt werden.

Welche Aspekte im Einzelfall zu betrachten sind, klären wir projektspezifisch gemeinsam mit Ihnen – eine pauschale Zertifizierungsaussage ist damit nicht verbunden.

Wichtige Bausteine sind eine serverseitige Verwaltung der API-Zugangsdaten, verschlüsselte Verbindungen (HTTPS/TLS), Authentifizierung über einen Identitätsanbieter, Rollen- und Rechtekonzepte, Zugriffsbeschränkungen sowie eine sichere Container- und Betriebskonfiguration.

Welche Maßnahmen konkret umgesetzt werden, hängt vom Einsatzszenario, der Infrastruktur und den organisatorischen Vorgaben Ihres Unternehmens ab.

Ja. API-Schlüssel werden serverseitig verwaltet und nicht im Browser oder Frontend gespeichert. Die Kommunikation mit den Modellanbietern läuft über eine geschützte Backend- beziehungsweise Proxy-Komponente.

Dadurch sinkt das Risiko, dass Zugangsdaten unbeabsichtigt sichtbar werden oder missbraucht werden können.

4. Hosting & Betrieb

Ja, ein On-Premise-Betrieb ist möglich. DSGPT kann in Ihrer eigenen Infrastruktur bereitgestellt werden, etwa im eigenen Serverraum oder in einer unternehmenseigenen Umgebung.

Ob das sinnvoll ist, hängt von Ihrer IT-Landschaft, internen Sicherheitsanforderungen, vorhandenen Wartungsressourcen und dem gewünschten Betriebsmodell ab.

Ja. Alternativ zum On-Premise-Betrieb kann DSGPT bei einem deutschen Hosting- oder Cloud-Anbieter betrieben werden.

Diese Variante ist häufig interessant, wenn ein hoher Datenschutzanspruch mit professionellem Hosting kombiniert werden soll, ohne die gesamte technische Betriebsverantwortung intern abbilden zu müssen.

Das lässt sich nicht pauschal beantworten, beide Varianten können sinnvoll sein. Ein On-Premise-Betrieb bietet häufig maximale Nähe zur eigenen IT. Ein Hosting bei einem deutschen Provider kann Vorteile bei Skalierung, Verfügbarkeit und Betriebsorganisation bieten.

In der Praxis bewerten wir gemeinsam mit Ihnen, welche Variante besser zu Ihrer Organisation, IT-Strategie und Ihren Datenschutzanforderungen passt.

Das hängt vom gewählten Modell ab. DSGPT kann nach der Übergabe in Ihrer eigenen Infrastruktur durch Ihr Team betrieben werden oder im Rahmen eines optionalen Betriebs- und Supportpakets von uns betreut werden.

Die konkrete Betriebsverantwortung legen wir gemeinsam fest und regeln sie vertraglich klar.

Ja. Support kann nach Projektabschluss optional vereinbart werden – zum Beispiel für technische Betreuung, Konfigurationspflege, Updates, Modellanpassungen oder Unterstützung bei Fragen der Nutzung.

Auch zusätzliche Funktionen, weitere Modelle oder erweiterte Konzepte lassen sich später ergänzen.

5. Modelle & Funktionen

Je nach Anforderung lassen sich unterschiedliche Modelle anbinden, zum Beispiel OpenAI- oder Azure-OpenAI-Modelle, Anthropic Claude, europäische Modelle wie Mistral oder selbst gehostete Open-Source-Modelle.

Welche Modelle sinnvoll sind, richtet sich nach Anforderungen an Datenschutz, Qualität, Kosten, Performance und verfügbarer Infrastruktur. Mehrere Modelle können parallel bereitgestellt werden.

Ja. PDFs, Word-Dateien und weitere Formate können als interne Wissensquelle eingebunden werden. Die KI nutzt diese Inhalte dann, um Fragen Ihres Teams gezielt und kontextbezogen zu beantworten.

So entsteht ein Assistent, der das Wissen Ihres Unternehmens kennt, statt nur allgemeine Antworten zu liefern.

Ja, das ist grundsätzlich möglich. Je nach Konfiguration kann DSGPT Inhalte aus Excel- und weiteren MS-Office-Dateien auslesen, analysieren und strukturieren – und mit passenden Werkzeugen auch neue Dateien erstellen.

Dafür wird die Plattform um entsprechende Funktionen erweitert, etwa einen Code-Interpreter oder Tools zur Dateierstellung.

Ja. Es können mehrere Agents eingerichtet werden, die jeweils eigene Aufgaben, Systemanweisungen, Modelle oder Einsatzbereiche abbilden – etwa einer für interne Wissensarbeit, einer für Online-Recherche und einer für die Analyse bestimmter Dokumente.

Der Zugriff auf einzelne Agents kann über Rollen und Berechtigungen gezielt gesteuert werden.

Ja, sofern entsprechende Recherchefunktionen oder Webzugriffe angebunden werden. Ein passend konfigurierter Agent kann dann öffentliche Webseiten analysieren, Inhalte zusammenfassen und strukturiert aufbereiten.

Für viele Unternehmen ist die Trennung wichtig: Manche Anwendungsfälle sollen bewusst ohne Internetzugriff stattfinden, andere profitieren von gezielter Online-Recherche – beides lässt sich parallel bereitstellen.

Beide sind Grundlagen für eine eigene KI-Plattform, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte: Open WebUI ist häufig der schnellere, niedrigschwelligere Einstieg mit geringerer technischer Einstiegshürde. LibreChat bietet dafür eine größere Funktionstiefe – etwa konfigurierbare Agents, interne Wissensquellen und stärker individualisierte Workflows.

Bei Sonderanforderungen lässt sich in Open WebUI vieles in der Regel mit geringerem Umsetzungsaufwand realisieren, während LibreChat mehr Anpassungstiefe ermöglicht, dafür aber oft mehr Arbeitstage benötigt. Welche Basis besser passt, klären wir anhand Ihrer konkreten Anwendungsfälle.

6. Kosten & Einführung

Im laufenden Betrieb fallen vor allem nutzungsabhängige Token-Kosten an (Größenordnung etwa 2 € pro Nutzer und Monat) sowie optional Cloud-Hosting (ab rund 35 € pro Monat). Laufende Lizenzgebühren entstehen nicht.

Die tatsächlichen Kosten hängen von Nutzungsintensität, gewählten Modellen und Betriebsvariante ab und lassen sich über Limits und Budgets steuern.

Die Einrichtung von DSGPT erfolgt als einmaliges Setup, nicht als laufendes Lizenz-Abo. Sie zahlen die Einrichtung und erhalten eine eigenständig nutzbare Lösung auf Ihrer Infrastruktur.

Laufende Kosten beschränken sich auf nutzungsabhängige Token-Kosten der Modellanbieter und optionales Hosting oder Support.

Typischerweise beginnt ein Projekt mit einer Konzeptabstimmung, gefolgt von technischer Einrichtung, Modellanbindung, Datenschutz- und Authentifizierungskonfiguration, Funktionstests und einer gemeinsamen Abnahme. Ziel ist es, früh eine testbare Instanz bereitzustellen.

Abgeschlossen wird die Einführung durch eine technische Dokumentation und auf Wunsch eine kurze Schulung für Mitarbeitende und Administratoren.

Sobald die notwendigen Zugänge, Domaininformationen und mindestens ein Modellzugang vorliegen, kann eine erste testbare Instanz schrittweise bereitgestellt werden.

Der genaue Zeitplan hängt von der vorhandenen Infrastruktur, den gewünschten Funktionen und den Freigabeprozessen in Ihrem Unternehmen ab.

Benötigt werden in der Regel Zugang zur Zielumgebung, Domain- beziehungsweise DNS-Informationen, API-Zugänge der gewünschten Modellanbieter, Angaben zur gewünschten Authentifizierung, Testnutzer sowie technische Ansprechpartner.

Fehlt etwas davon noch, klären wir das gemeinsam im Vorfeld und unterstützen bei der Einrichtung der notwendigen Zugänge.

Individuelle Anforderungen unterscheiden sich stark – ein pauschaler Festpreis würde diese Unterschiede verdecken. Deshalb weisen wir den Umsetzungsaufwand transparent in Arbeitstagen aus, sodass nachvollziehbar bleibt, welcher Aufwand für welche Anforderung tatsächlich entsteht.

Der konkrete Aufwand hängt von Funktionsumfang, Infrastruktur, eingesetzten Modellen und Sonderanforderungen ab. Zusatzleistungen wie Support, Schulungen oder eine BSI-orientierte Sicherheits- und Compliance-Begleitung werden separat als klar abgegrenzte Pakete ausgewiesen.

Beratung

Ihre Frage war nicht dabei?

Ob Datenschutz, Hosting-Variante, Modellstrategie, Funktionen, Kosten oder Einführung: Wir beraten Sie gern persönlich zu DSGPT und zeigen, wie sich eine datenschutzorientierte KI-Plattform passend zu Ihrer Infrastruktur und Ihren Anforderungen umsetzen lässt.