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Nicht jede lokale KI braucht denselben Server

Nicht jedes Unternehmen braucht dieselbe Plattform, und nicht jede lokale KI braucht dieselbe Hardware. Wie viele Personen arbeiten gleichzeitig damit? Welche Modelle sollen laufen? Wie groß ist der Dokumentenbestand, und wie schnell müssen Antworten kommen? Welche Sicherheitsanforderungen gelten im Haus?

Diese Fragen entscheiden über die Architektur, nicht der Serverkatalog eines Herstellers.

Deshalb analysieren wir zuerst Ihre vorhandene IT und definieren anschließend gemeinsam die passende Zielarchitektur. Erst danach fällt die Entscheidung über Plattform, Modelle und Hardware.

Vorgehen

Unser Weg zu Ihrer lokalen Unternehmens-KI

01Anforderungen und Infrastruktur analysieren

Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme. Wir sehen uns an, was bereits vorhanden ist und was das Zielbild tatsächlich erfordert:

  • vorhandene Server- und IT-Infrastruktur
  • Netzwerk und Sicherheitsanforderungen
  • Nutzerzahl und parallele Nutzung
  • Datenmengen und Dokumenttypen
  • gewünschte KI-Anwendungen
  • Rollen und Berechtigungen
  • Anforderungen an lokale Modelle

Ergebnis: ein technisches Zielbild und eine belastbare Dimensionierung der Infrastruktur.

02Server und KI-Leistung dimensionieren

Im zweiten Schritt geht es um die tatsächliche Rechenleistung. Wir prüfen:

  • CPU
  • RAM
  • GPU und VRAM
  • NVMe- und Storage-Kapazität
  • Netzwerkanbindung
  • Backup-Speicher
  • Modellgröße
  • Kontextlänge
  • Anzahl gleichzeitiger Nutzer
  • erwartete Inferenzgeschwindigkeit

Wir geben bewusst keine pauschale Hardwareempfehlung ab.

Eine Konfiguration mit leistungsfähiger Mehrkern-CPU, etwa 128 GB RAM, schnellem NVMe-Speicher und dedizierter GPU kann für vergleichbare lokale KI-Vorhaben einen ersten Orientierungspunkt darstellen. Die tatsächliche Dimensionierung erfolgt jedoch anhand des konkreten Anwendungsfalls und der vorgesehenen Modelle.

Plattformwahl

Drei Plattformen, eine Infrastrukturstrategie

Open WebUI, LibreChat und AnythingLLM sind Plattformen, keine KI-Modelle. Innerhalb dieser Plattformen lassen sich wiederum unterschiedliche lokale oder externe Modelle betreiben, etwa Llama, Mistral oder Qwen. Welche Kombination sinnvoll ist, ergibt sich aus der Analyse.

Open WebUI – für lokale KI und maximale Datenhoheit

Besonders geeignet, wenn lokale Sprachmodelle, einfache Bedienung und ein kontrollierter On-Premise-Betrieb im Vordergrund stehen.

  • lokale LLMs
  • interne Wissensbereiche
  • RAG
  • Benutzer und Rollen
  • browserbasierter Zugriff
  • geeignet für geschützte interne Umgebungen
Open WebUI für lokale Sprachmodelle

LibreChat – für flexible Multi-Modell- und Agentenarchitekturen

Sinnvoll, wenn neben lokalen Modellen später auch weitere Modelle, Agents, Unternehmensfunktionen oder Integrationen dazukommen sollen.

  • lokale und externe Modelle
  • Multi-Model-Betrieb
  • Agents
  • Rollen und Rechte
  • SSO
  • interne Wissensquellen
  • erweiterbare Unternehmensintegration
LibreChat für Multi-Modell-Umgebungen

AnythingLLM – für Dokumente und interne Wissensdatenbanken

Die richtige Wahl, wenn der Schwerpunkt auf dem Unternehmenswissen selbst liegt.

  • getrennte Workspaces
  • Dokumentenverarbeitung
  • RAG
  • Quellenbezug in den Antworten
  • lokale Modelle
  • Embeddings
  • Vektordatenbank
  • Wissensbereiche je Team
AnythingLLM für interne Wissensdatenbanken
Leistungsumfang

Was wir technisch umsetzen

Der Umfang richtet sich nach dem Projekt. Diese Bausteine setzen wir regelmäßig um:

Server und Betrieb

  • Linux- und Containerumgebung
  • Docker
  • Reverse Proxy
  • HTTPS/TLS
  • Netzwerk- und Firewall-Abstimmung

Lokale KI

  • lokale Modellruntime
  • Auswahl geeigneter Open-Weight-Modelle
  • Modellkonfiguration
  • GPU- und Ressourcennutzung

Unternehmenswissen

  • lokale Embeddings
  • Vektordatenbank
  • RAG
  • Dokumentenverarbeitung
  • Knowledge Bases und Workspaces

Benutzer und Sicherheit

  • Benutzer
  • Gruppen
  • Rollen
  • Berechtigungen
  • optional SSO über Entra ID, LDAP oder OIDC

Betrieb und Wartung

  • Logging
  • grundlegendes Monitoring
  • Backup-Konzept
  • Restore
  • technische Dokumentation
Projektablauf

Von der Idee bis zum produktiven Einsatz

  1. Analyse
  2. Architektur
  3. Installation
  4. Pilot
  5. Go-live

Wir begleiten nicht nur die Installation der Software. Ziel ist eine technisch belastbare Umgebung, die anschließend von Ihrer Organisation tatsächlich eingesetzt und erweitert werden kann.

  1. Analyse und technische Konzeption – Bestandsaufnahme, Zielbild, Dimensionierung
  2. Server, Plattform, lokale Modelle und Wissensbasis – Aufbau der Umgebung
  3. Backup und Betriebssicherheit – Sicherung, Wiederherstellung, Absicherung
  4. Pilotbetrieb und Optimierung – Test mit realen Nutzern und realen Dokumenten
  5. Inbetriebnahme, Schulung und Dokumentation – Übergabe in den Regelbetrieb
Einsatzbereiche

Typische Anwendungsfälle

Industrie und Entwicklung

Interne technische Dokumentationen, Handbücher, Entwicklungsunterlagen und Produktwissen per KI durchsuchbar und nutzbar machen.

Forschung und Schutzrechte

Interne Forschungsunterlagen, Patentinformationen und technisches Wissen strukturiert recherchieren, ohne dass Inhalte das Haus verlassen.

Behörden und öffentliche Einrichtungen

Sensible Dokumente und internes Wissen innerhalb einer kontrollierten Infrastruktur mit generativer KI nutzen.

Unternehmensweites Wissensmanagement

Wissen aus PDFs, Office-Dateien, Wikis und internen Dokumentationen über eine zentrale KI-Oberfläche zugänglich machen.

Hardware

Welche Hardware brauche ich für eine lokale KI?

Welche Hardware für eine lokale KI benötigt wird, hängt vor allem vom eingesetzten Modell ab. Ein kleines lokales Modell für wenige Benutzer stellt völlig andere Anforderungen an GPU und Arbeitsspeicher als ein großes Reasoning-Modell mit vielen gleichzeitigen Nutzern.

Wir betrachten deshalb nicht nur die Serverhardware, sondern das Gesamtsystem: Modellgröße, VRAM, Nutzerzahl, Kontextlänge, RAG, Dokumentenvolumen und die gewünschte Antwortgeschwindigkeit. Diese Faktoren hängen voneinander ab. Mehr VRAM allein löst kein Geschwindigkeitsproblem, wenn der Flaschenhals beim Storage oder bei der Einbettung der Dokumente liegt.

Sie haben bereits einen Server?

Wir prüfen, welche Modelle und welche Plattform darauf sinnvoll betrieben werden können.

Bestehende Hardware prüfen lassen

Sie planen neue Hardware?

Wir erstellen auf Basis Ihrer Anforderungen eine passende Dimensionierung als Entscheidungsgrundlage.

Dimensionierung anfragen

Häufige Fragen zur lokalen KI-Infrastruktur

Eine lokale KI-Infrastruktur ist eine KI-Umgebung, die vollständig auf eigener Hardware im Unternehmen oder in der eigenen Einrichtung betrieben wird. Sprachmodelle, Dokumente und Benutzerdaten verbleiben dabei innerhalb der eigenen Netzwerkgrenzen. Eine Verarbeitung bei externen Cloud-Anbietern findet nicht statt, sofern dies nicht ausdrücklich gewünscht ist.

Das hängt in erster Linie vom Modell und der Nutzerzahl ab. Entscheidend sind GPU und VRAM, ausreichend Arbeitsspeicher, schneller NVMe-Speicher für die Dokumentenverarbeitung sowie eine CPU, die parallele Anfragen verarbeiten kann. Eine Konfiguration mit leistungsfähiger Mehrkern-CPU, rund 128 GB RAM, NVMe-Speicher und dedizierter GPU ist ein üblicher Ausgangspunkt für mittlere Vorhaben. Die konkrete Dimensionierung ergibt sich erst aus der Anforderungsanalyse.

Häufig ja, zumindest teilweise. Ob ein vorhandener Server ausreicht, hängt davon ab, ob eine geeignete GPU verbaut werden kann, wie viel Arbeitsspeicher zur Verfügung steht und wie die Storage-Anbindung aussieht. Wir prüfen das im Rahmen der Analyse und sagen offen, wenn eine Erweiterung oder Neuanschaffung sinnvoller ist.

Für sehr kleine Modelle und wenige Nutzer kann ein reiner CPU-Betrieb funktionieren, allerdings mit spürbar langsameren Antwortzeiten. Sobald mehrere Personen gleichzeitig arbeiten oder größere Modelle zum Einsatz kommen, ist eine dedizierte GPU praktisch unverzichtbar.

Lokal betreibbar sind Open-Weight-Modelle, beispielsweise aus den Familien Llama, Mistral, Qwen oder Gemma. Welches Modell geeignet ist, hängt von Sprache, Aufgabenstellung, Kontextlänge und der verfügbaren GPU ab. Wir wählen das Modell nicht nach Bekanntheit aus, sondern nach dem konkreten Anwendungsfall.

Open WebUI eignet sich vor allem für den Betrieb lokaler Modelle mit hohen Datenschutzanforderungen. LibreChat ist die richtige Wahl, wenn mehrere Modelle, Agents und tiefere Unternehmensintegrationen benötigt werden. AnythingLLM spielt seine Stärken aus, wenn das Arbeiten mit Dokumenten und internen Wissensdatenbanken im Mittelpunkt steht. In der Praxis entscheidet die Anforderungsanalyse, nicht die Funktionsliste.

Der lokale Betrieb erleichtert die datenschutzkonforme Nutzung erheblich, weil personenbezogene Daten und interne Dokumente die eigene Infrastruktur nicht verlassen und keine Drittlandübermittlung stattfindet. Die datenschutzrechtliche Bewertung im Einzelfall, etwa Verarbeitungsverzeichnis, Rechtsgrundlage und Berechtigungskonzept, bleibt Aufgabe Ihrer Organisation. Wir liefern die technische Dokumentation, die dafür benötigt wird.

Ja. Nach der Einrichtung lässt sich die Umgebung vollständig im internen Netz betreiben. Eine Internetverbindung wird dann nur noch für Updates benötigt, und auch das lässt sich über kontrollierte Wege lösen.

Das hängt vom Umfang ab. Ein überschaubares Vorhaben mit vorhandener Hardware ist typischerweise in wenigen Wochen im Pilotbetrieb. Projekte mit Hardwarebeschaffung, Anbindung an Verzeichnisdienste und größeren Dokumentenbeständen brauchen entsprechend länger. Einen realistischen Zeitrahmen nennen wir nach der Analysephase.

Einen Pauschalpreis gibt es dafür nicht, weil Hardware, GPU-Ausstattung, Nutzerzahl und Modellbetrieb die Kosten stark beeinflussen. Wir erstellen nach dem Erstgespräch eine individuelle Konzeption mit nachvollziehbarer Kostenaufstellung. Die Preise für die einzelnen Plattformen finden Sie auf den jeweiligen Produktseiten.

Nächster Schritt

Erst Anforderungen verstehen, dann Plattform und Server auswählen

Open WebUI, LibreChat oder AnythingLLM? Lokales Llama, Mistral, Qwen oder eine andere Modellklasse? Bestehender Server oder neue GPU-Infrastruktur? Wir betrachten die Anforderungen gemeinsam und entwickeln daraus eine sinnvolle, wirtschaftliche und erweiterbare Zielarchitektur.

Kostenloses Erstgespräch Technische Ersteinschätzung Keine Produktbindung

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